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Lernen Sie mich kennen

Ich würde gerne etwas für Sie tun. Aus diesem Grund möchte ich mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Markus Neumeyer, als Autor habe ich den Vornamen gewählt, denn meine Frau mir gegeben hat. Als "Max" kennt man mich inzwischen über die Familie und den Freundeskreis hinaus. 

Ein echter Wiener

Ich wurde 1976 in Wien geboren und besuchte die katholische Privatschule Institut Neulandschule im 10. Wiener Gemeindebezirk. Meine Kindheit verbrachte ich an den interessantesten Ort des größten Wiener Bezirks: Wienerberg-Gebiet, Reumannplatz und Umgebung sowie in der Gegend zwischen Laaerberg und böhmischem Prater. Ich bin ein echter Favoritner, auch wenn ich schon viele Jahre nicht mehr dort wohne.

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Die darstellende Kunst aber auch die Musik haben mich bereits im Realgymnasium in ihren Bann gezogen. Schon mit 12 spielte ich in der Schultheatergruppe alles von Theaterklassikern, über Musicals bis hin zu einer Schulfassung des Nussknackers. Heute wäre es unvorstellbar, mich in einem Ballettstück zu besetzen - außer vielleicht als absolute Lachnummer.  Mit 16 gründete ich mit meinen besten Freunden die Melodypunk- Band Mad Society. Im Rahmen der damaligen Möglichkeiten konnte man uns durchaus als erfolgreich bezeichnen. Nach der Matura spielte Bass bei der Hardcoreband Hotspurs. Ich möchte diese Zeit keinesfalls missen. Es war einfach geil.

Ab ins Arbeitsleben und zurück auf die Bühne

Mit 19 hätte ich studieren können, entschied mich allerdings anders. Das pure Leben hatte stärkere Anreize auf mich und so begann ich als Bühnenarbeiter und Stagehand zu arbeiten. In dieser Zeit machte ich erste Erfahrungen mit der Selbstständigkeit. Diese Jahre endeten abrupt. Ich war 23 als ich meine heutige Frau kennenlernte und etwas ruhiger wurde. Ein Jahr später begann ich meinen ersten Vollzeit-Job: Ich wurde Serverbetreuer in einem großen Wiener Rechenzentrum - eine Tätigkeit die mich nicht sonderlich gefesselt hat. Ich nutze die Zeit während den Nachtschichten und begann zu schreiben. Gemeinsam mit meinem Bruder Gernot entstand so unser erstes gemeinsames Programm als Kabarett-Duo Gonzo und Qualle.   

In den Jahren 2002 bis 2016 folgten insgesamt vier Duo-Kabarettprogramme und drei abendfüllende Solostücke, sowie mehrere Theaterrollen und eine Ensemblemitgliedschaft in einem Kindertheater. Nebenbei begann ich als freier Redakteur für eine Online-Jugendplattform zu arbeiten. Um mein praktisches Bühnen-Wissen zu vertiefen und meine Leidenschaft für gute Geschichten noch weiter ausleben zu können, studierte ich von 2005 bis 2012 Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Meine Magisterarbeit "Die emotionale Kreativitätstheorie" erschien nach einer Anfrage des deutschen Akademikerverlages auch als Buch. 

Ab in die Zeitungsredaktion

Weil man nicht nur von Luft und Liebe leben kann, auch wenn das schön wäre, musste ich mir nach einem Hauskauf Anfang des Jahres 2009 einen fixen Job suchen. Irgendwas mit Schreiben sollte es werden. Bereits im Frühling wurde ich fündig und übernahm darauf die Redaktion einer lokalen Wochenzeitung im Bezirk Schwechat. Drei Jahre berichtete ich jeden Woche über Politik, Lokales, Wirtschaft, Sport und Prominenz und besuchte unzählige Workshops der internen Medienakademie. Im Rahmen dieser mehr als ausfüllenden Tätigkeit lernte ich erst richtig schreiben und nebenbei wurde ich in der Adobe Suite sattelfest, übte mich als Pressefotograf und machte erste, intensive Verkaufs- und Marketingerfahrungen. 

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Die Arbeit als Redaktionsleiter stellte sich im dritten Jahr als äußerst belastend heraus, vor allem weil ich Bezahlung in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitsaufwand stand. Ich kündigte und begann noch am ersten Tag meines neuen Lebens ein weiteres Buch zu schreiben. "Arbeitslos, leider geil" wurde zu einem humorvoll ehrlichem Aussteigertagebuch, das im Wiener Karina Verlag erschienen ist.  Damit mir nicht langweilig wurde, entschloss ich mich, mich mehr mit Menschen zu beschäftigen und machte die 6-monatige Ausbildung zum Lern-, Freizeit- und Vitalcoach und arbeitete sogar ein halbes Jahr in einem Volkschul-Hort.

Und dann kamen die Kinder

Meine Frau und ich lieben das Reisen. Wir schwärmen immer wieder von unseren gemachten Nah- und Fernreisen, blättern in unseren alten Fotobüchern und möchten nicht darauf einfach verzichten. Nach unserer ersten Südafrika-Reise (ein echter Traum) entschlossen wir uns allerdings unserem Leben einen weiteren, größeren Sinn zu geben. Ein Kind musste her. Als Manuel "zu uns kam" arbeitete ich als Mann für die Öffentlichkeitsarbeit einer niederösterreichischen Gemeinde. Auch hier konnte ich wieder einiges lernen und schaffte es die interne und externe Kommunikation auf neue Beine zu stellen. 

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Südafrika

Meine Frau ist großartig. Das Beste an unserer langen Beziehung ist unsere Fähigkeit uns gemeinsam zu ändern und unser Leben an neue Umstände anzupassen. Wir haben bereits mehrfach bewiesen, dass wir keine Angst vor großen Änderungen haben. Das gilt beruflich genauso wie privat, und genau das hat uns zusammengeschweißt wie Rum und Cola. 2015 stand uns erneut eine große Veränderung ins Haus - in jenes Haus, welches wir 2009 gekauft hatten und  wieder an den Mann oder die Frau bringen wollten. Unser neues Ziel: Wir wollten mehr im Einklang mit der Natur leben, wollten unseren Fußabdruck verkleinern und unserem Sohn eine wunderbare Kindheit im Grünen ermöglichen. Nach längerer Suche, entschieden wir uns für Anwesen mit wunderbarer Aussicht in einem kleinen, recht abgelegenen Dorf im Südburgenland. 

 

Unsere kleine Farm 

Wir übernahmen das Haus auf einem 1,2 Hektar großen Grundstück mit Waldanteil von einem liebenswürdigen älteren Ehepaar. Wir wollten das Gebäude und den Garten nach und nach herrichten und an unsere Bedürfnisse anpassen. Das alles sollte jedoch ohne großen Aufwand von statten gehen - eine Wunschvorstellung. Wir renovierten das alte Gemäuer zum Teil selbst, rissen Wände nieder, bauten neue Fenster und Türen ein und bereiteten das Grundstück auf Tierhaltung vor. Ein Jahr nach unserem Einzug hatten wir: 2 Hunde, 2 Katzen, 3 Enten, 6 Hühner & einen eingeschüchterten Hahn sowie 5 Alpakas. Es war ein Neuanfang wie im einem kitschigen Familienfilm. Und es war, wie man bei uns so schön sagt: A "Murdsdrumhockn". Als wäre das noch nicht genug, kam mit Lilly das zweite Kind. 

Wir bei der Gartenarbeit
Wir bei der Gartenarbeit

Meine wunderbare Ehefrau und ich beim Herrichten unserer kleinen Farm.

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Zwei weiße Alpakas
Zwei weiße Alpakas

Freundliche aber sehr schüchterne Gesellen, unsere Alpakas

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Ente, Ente und Ente
Ente, Ente und Ente

Als die Enten zu uns kamen waren es noch echte Minienten.

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Wir bei der Gartenarbeit
Wir bei der Gartenarbeit

Meine wunderbare Ehefrau und ich beim Herrichten unserer kleinen Farm.

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Am Land ist dann doch alles anders. Schnell merkten wir, dass zum Leben in und mit der Natur mehr dazugehört als eine Bündel guter Vorsätze. Allein das Anlegen eines großen Selbstversorgerbeetes stellte sich als Monsteraufgabe heraus, der Boden war einfach zu hart und ich zu weich. Und dann ist da noch der "Unbill der Natur". Diesen Faktor hatten wir in unser Vorstellung völlig außer Acht gelassen. Der erste größere Sturm deckte einen Teil unsere Daches ab. Ein weiterer Sturm zerstörte das neu aufgebaute Gewächshaus völlig. Nach ein paar Monaten kam ein Einschreiben ins Haus, der Alpakastall für zwei Meter ins Grünland ragen und müsse  abgerissen werden. Und zu allem Übel starb uns eines unserer Alpakas vor der Nase weg. Schrecklich.  

 

  

Auf der Suche nach Arbeit 

Ich muss wohl nicht extra erwähnen, wie wichtig Geld ist. Meine Frau ging zwar einem geregeltem Job nach, aber ich wollte auch etwas beitragen. Die Idee mit den Alpaka-Wanderungen hatte ich schnell wieder verworfen. Die Tiere wollten und wollten mir nicht zugehen - geschweige denn mit mir wandern - und ich beschränkte meine tierischen Kontakte aufs Stroh schleppen und Scheiße schaufeln. Es musste Kohle ins Haus und ich fing an mir einen Job zu suchen. In der naheliegenden Therme Loipersdorf wurde ich fündig. Ich war wieder, wo ich begonnen hatte: Bei der Öffentlichkeitsarbeit. Als Pressesprecher und Marketingmitarbeiter der größten österreichischen Therme hatte ich gar keine Zeit mehr für unseren Traum von der Tierhaltung. Nach und nach fanden unsere Nutztiere eine neue Heimat.

Eines stand fest: Der Rübezahl-Look musste für die neue Position jedenfalls verschwinden. Meine Frau fand das gut.

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Die Arbeit im Thermenbüro machte mir richtig Spaß. Ich wusste wieder, warum ich mich vor Jahren bereits für die Kommunikationsbranche entschieden hatte. So konnte ich mit meiner Kreativität Geld verdienen, zumindest mehr als im Kulturbereich. Im Zuge dieser Tätigkeit begann ich mich auch zunehmend für Werbung und Marketing zu begeistern und entschloss kurzerhand, mich bei einem weiteren Studium zu versuchen. Nach dem Tipp einer Kollegin entschied ich mich für das Masterstudium "Medien, Information und Kommunikation" an der FH Burgenland. Meine Hoffnungen angenommen zu werden, schwanden allerdings bereits bei der Anmeldung - von mehreren hundert Bewerberinnen und Bewerbern sollten nur 40 aufgenommen werden. Ich versuchte es trotzdem, erstellte ein berufliches Portfolio und fuhr zum Aufnahmegespräch nach Eisenstadt. Nervös bin ich bei solchen Terminen schon lange nicht mehr, dafür bin ich zu alt, Respekt hatte ich dennoch. 

 

Warten auf den Anruf      

Nach dem Bewerbungsgespräch begann die Zitterphase und vier Wochen später läutete schließlich mein Handy, als ich gerade in einem wichtigen Meeting saß. Vorwahl: Eisenstadt. Verdammt! Ich entschuldigte mich und ging ran. Am anderen Ende der "Leitung" saß Lehrgangsleiter Dr. Michael Roither und hatte eine frohe Botschaft für mich: "Herr Neumeyer, Sie sind dabei!" Mit 43 Jahren war ich als ältester Teilnehmer des zweijährigen, berufsbegleitenden Studienganges aufgenommen. Es sollten zwei anstrengende Jahre werden! Ich war hin und weg. 

  

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Im Sommer 2019, kurz nach unserem Sommerurlaub in Griechenland, kamen wir als Familie wieder einmal zu einem jener schnellen Entschlüsse, für die wir bekannt waren. Nach mehreren kleineren Ärgernissen und der Erkenntnis, dass ein Leben am Land nicht unbedingt bedeutet, einen kleineren CO2 Abdruck zu hinterlassen, entschieden wir uns, nach über 14 Jahren am Land, wieder nach Wien zu ziehen. Ich bereitete meinen Arbeitgeber darauf vor, schrieb meinen lang geplanten Roman "Der verhängnisvolle Tod des Albert Lustig" fertig und beantragte Bildungskarenz. Im September 2019 begann mein Studium, jetzt mussten wir nur noch unser Haus verkaufen und uns eine neue Bleibe in der Hauptstadt suchen. Ein Klacks, wenn nicht gerade eine weltweite Pandemie vor der Türe steht.

Drunter und drüber

Die folgenden Monate waren äußerst anstrengend. Neben dem Studium, dass auch meine jungen Kolleginnen an ihre Grenzen brachte, galt es den Hausverkauf unter Dach und Fach zu bringen, was uns recht schnell gelang. Auch unsere Traumwohnung am Stadtrand hatten wir schnell gefunden, doch nun hieß es warten und beten, denn bei ausgewählten Wohnungen haben Wiener mit Vormerkschein ein Vorrecht. Jede weitere Besichtigung ließ uns zittern, doch das Glück war uns hold, denn aufgrund der Pandemie waren persönliche Besichtigungen plötzlich gar nicht mehr so beliebt. Danke Corona. Nach fast einem Jahr Wartezeit zogen wir im Juli 2020 wieder in unsere Geburtsstadt zurück. Hier konnte ich endlich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren und meine berufliche Zukunft planen. 

  

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Im Masterstudium der FH Eisenstadt wurden wir in mehreren Bereichen geschult. Von klassischer Kommunikationswissenschaft über die digitalen Medien, Webdesign, Social Media, Podcast und Videoproduktion, Grafik und Design bis hin zu Public Relations und Marketing. Alles war dabei. Auch in Sachen Unternehmensgründung wurden meine Kolleginnen und ich ausreichend unterrichtet und bereits im ersten Studienjahr wuchs in mir der Wunsch, mich selbstständig zu machen. Über die Jahre konnte ich mir in der Branche ein gutes Netzwerk aufbauen und ich bin als echtes Arbeitstier mehr als ausreichend motiviert, wieder von vorne anzufangen. Gemeinsam mit meinem besten Freund Mäx Glatzl erarbeiteten wir ein Konzept für ein Netzwerk, dessen Drehscheibe wir sein wollten. Diese Idee wurde langsam erwachsen, bis ich im Frühjahr 2022 die Werbeagentur Bunte Feder gegründet habe. 

Neben meinen Tätigkeiten als Texter, Ghostwriter und Autor, biete und vermittle ich nun auch Dienstleistungen wie Webdesign (mit Fokus auf einfache, kostenfaire Websites, die vom Kunden nach Abnahme einfach selbst betreut werden können), Performance Marketing (wie Google Suchmaschinen-Werbung), Social Media Betreuung, Logos und Claims sowie der Erstellung von Texten und Druckwerken (Flyer, Firmenzeitung, Blog, Visitkarten, Plakate usw.). 

Bei mir immer mit dabei und selbstverständlich all inclusive: Eine große Portion Humor!

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