Schlosspark Schönbrunn – Ein Muss für Wien-Besucher

Aktualisiert: vor 1 Tag


Das Schloss Schönbrunn zählt zu den Highlights eines Wien-Besuchs.


Wir lieben Wien. Nicht nur weil meine Frau und ich hier geboren sind, sondern auch, weil Wien einfach eine großartige Stadt ist. Wir haben bereits viele Städte besucht, wie Paris, New York, Barcelona, Rom, Prag, Brüssel, Miami, Kapstadt, London und noch einige mehr, aber Wien kann es unserer Meinung nach mit allen aufnehmen: Vor allem bei der Lebensqualität. Aber auch für Reisende hat die Stadt an der blauen Donau einiges zu bieten.

Aus diesem Grund starten wir mit diesem Blog eine Reihe, in der wir die Highlights unserer Heimatstadt vorstellen wollen.


Wir beginnen mit dem wunderschönen Schlosspark Schönbrunn. Wer Wien besichtigen will kommt an Schönbrunn nicht vorbei. Manche bezeichnen das ansehnlichste der Wiener Schlösser als Sparversion von Versailles, aber es hat mehr zu bieten, als die bloße Kopie eines französischen Bauwerks zu sein.


Der Schlosspark und das Palmenhaus - nicht nur für Verliebte ein besonderer Ort.


Schönbrunn ist die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger und zeigt den Prunk, der für die Adeligen der Kaiserzeit ganz normal war. Besucher erfreuen sich seit damals an einer prachtvollen Gartenanlage und seit kurzem steht auch ein aufwändiges Virtual-Reality-Erlebnis zur Verfügung. In einem 24-minütigen, aufwändig produzierten Virtual-Reality-Film können Besucher die Geschichte des Schlosses und den Alltag der Monarchie mit digitalen Brillen und immersivem 360° Content erleben. Eine bunte Mischung aus 3D-Animationen und mit Schauspielerinnen nachgestellten Szenen informiert über den Schlossbau, die Geschichte der Habsburger und das Leben von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Sisi. Besonderer Wert wurde auf die historische Authentizität gelegt, was dieses Erlebnis zu einer kleinen Zeitreise macht.



Schloss Schönbrunn zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. 1642 ließ Eleonore von Gonzaga, die Frau Kaiser Ferdinands II, 1642 auf dem Areal ein Lustschloss errichten und nannte das Anwesen "Schönbrunn". Unter Maria Theresia wurde die gesamte Anlage nach der Türkenbelagerung ab 1743 grundlegend umgestaltet. Heute gehört das Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe.


Die Anfahrt

Wir raten davon ab mit dem (Miet-)Auto nach Schönbrunn zu fahren. Die Parkplatzsituation ist wie in den meisten anderen Großstädten nicht die beste. Unser Tipp ist eine Anreise mit den gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln: Am besten fahren Sie mit der U-Bahn Linie U4 vom Stadtzentrum bis Station "Schönbrunn" (ca. 15 Minuten). Dort nehmen Sie den in Fahrtrichtung vorne gelegenen Ausgang, folgen Sie dem Weg bis zur Fußgängerampel und überqueren die Straße (Gehzeit: 2 Minuten). Schräg links befindet sich der Eingang der Orangerie Schönbrunn. Wer nicht öffentlich anreisen möchte, kann natürlich auch ein Uber oder Taxi nehmen oder sich einen E-Roller oder Fahrrad ausborgen. Wer aus dem Süden Wiens kommt, kann mit der Straßenbahnlinie 60 bis zur Station „Schloss Schönbrunn“ fahren.


Wer den gesamten Schlosspark besichtigen möchte, sollte keinesfalls gänzlich unsportlich sein, denn das Gelände ist sehr weitläufig. Wir empfehlen eine Fahrt mit dem Panoramazug, der die Anlage abfährt - unsere Kinder waren begeistert.


So eine Fahrt mit dem Panoramazug macht nicht nur Kindern Spaß.


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Durch den Haupteingang kommend, geht man zuerst durch die beeindruckende Gartenanlage, vorbei am Palmenhaus Richtung Eingang Tierpark. Dort befindet sich auch ein kleiner japanischer Garten, der zum Verweilen einlädt. Wer sich beim Eingang des Tiergartens rechts hält, geht schließlich am Tiergarten vorbei und kommt in den hinteren Teil des Schlossgartens. Hier sollte man den Fotoapparat immer parat haben, denn es gibt einiges zu sehen.


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Im Gasthaus Tirolergarten kann man eine gemütliche Pause einlegen.


Erstes Motiv ist das Gasthaus Tirolergarten. Das Gasthaus in einem 300 Jahre alten, wiederaufgebautem Tirolerhaus hat Flair, ist aber leider nicht unbedingt für sein gutes Essen bekannt. Weitere Sehenswürdigkeiten neben dem Schloss an sich und dem original Tirolerhof sind:

  • Die Gloriette: etwas über der Stadt gelegen kann man sich hier ein Pause gönnen, einen Kaffee trinken und die tolle Aussicht über Wien genießen

  • Das Palmenhaus: Es war bei seiner Eröffnung 1882 das größte Glashaus der Welt. Heute präsentiert es in seinen drei Häusern, dem Warmhaus, dem temperierten Haus und dem Kalthaus Schaustücke einer historischen Sammlung.

  • Der Neptunbrunnen: Der Brunnen ist gut hundert Meter lang, knapp fünfzig Meter breit und ohne Figuren etwas über sieben Meter hoch.

  • Das Wüstenhaus: Das Wüstenhaus befindet sich außerhalb des Tiergarten Schönbrunn, direkt beim Eingang Hietzing vis-a-vis des Palmenhauses. Unter dem Glasdach des im Jugendstil erbauten ehemaligen Sonnenuhrhauses im Schönbrunner Schlosspark wurde hier 2003 das Konzept eines Wüstenlebensraums verwirklicht.

  • Die Römische Ruine: Die 1778 errichtete Römische Ruine ist eine künstlich geschaffene Ruine im Schlosspark.

  • Der Obeliskbrunnen: Unserer Meinung nach der schönste Brunnen im gesamten Schlosspark

  • Der Kronprinzgarten: Der Kronprinzengarten liegt unmittelbar vor der Ostfassade des Schlosses und erhielt um 1870 seinen Namen, nachdem das Appartement für den Kronprinzen Rudolf 1864 im Erdgeschoss eingerichtet wurde. Hier befinden sich während im Sommer auch die wertvollen Exemplare aus der Zitrussammlung der Bundesgärten.

  • Der Irrgarten: Der Irrgarten besteht aus mehreren Labyrinthen und einem Kinderspielplatz und ist einen Besuch wert. Aber Achtung: Hier muss man Extra-Eintritt bezahlen, auch wenn der Eintritt in den Schlosspark selbst gratis ist.

Ein paar Impressionen aus dem Schönbrunner Schlosspark in Wien.


Wer nach einem ausgiebigen Sparziergang durch den weitläufigen Schlosspark noch nicht genug hat, kann auch noch das beeindruckende Palmenhaus oder den beliebten Tierpark besuchen. Langweilig wird ein Besuch Schönbrunns auf keinen Fall. Speziell für Paare und frisch Verliebte ist der Schlossgarten ein großartiges Ausflugsziel, denn als „Stadt der Liebe“ steht Wien der französischen Hauptstadt um nichts nach.


Wir freuen uns auf euren Feedback und sind für regen Austausch offen. Du willst auch Reisen, bist gerne und oft unterwegs und hast eine Frage, schreibe uns und kommentiere einfach.

Liebe Grüße,

Steffi, Max und die Kids

(Autor dieses Blogs: Max)



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